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Solo Percussion Performances

 

Hörbeispiel gongdrum

 
Christoph Haas ist ein Grenzgänger zwischen den Musikkulturen, ein Brückenbauer zwischen Orient und Okzident. Er bewegt sich virtuos zwischen Trommeln, Gongs, Musikbögen und Perkussionsinstrumenten aus aller Welt, singt dazu, tanzt...
 
"Diese Kompositionen und Improvisationen verweisen auf Musikkulturen, die aus ihren orientalischen Wurzeln tänzerische Kraft bezogen: Subtile, das ganze Spektrum sensitiver Hörfähigkeit herausfordernde Klanginseln führen mitten hinein ins Herz der Wirklichkeit." (Barbara Stühlmeyer)


Hörbeispiel berimbao

 
Im Mittelpunkt seiner Solo Percussion Performances stehen Rahmentrommeln, Musikbögen, ein großer Gong und die Gongtrommel, deren Klangspektrum sich von kraftvollen Bässen bis zu zartesten Obertönen erstreckt. Die Musik bewegt sich zwischen meditativem Klangfarbenspiel und kraftvoll vibrierender Polyrhythmik. Sie zeichnet sich aus durch ihren Reichtum an Obertönen, vielschichtige Polyrhythmik und spielerische Virtuosität. Aus der Stille entstehen Klänge von betörender Schönheit, die sich zu tänzerisch pulsierenden Rhythmen formen. Christoph Haas musiziert dynamisch mit hoher Klangsensibilität und kreativer Experimentierlust. Ein faszinierendes Hörerlebnis und zugleich eine Begegnung mit einem außergewöhnlichen Musiker.
 

Programme

 
* Tanzende Hände - Sprechende Trommeln
Hände tanzen virtuos auf Trommelfellen, bringen die Trommeln zum Sprechen. Obertonreiche Klänge formen sich zu pulsierenden Rhythmen. Christoph Haas musiziert auf Rahmentrommeln, Gongdrum, Musikbogen und Langhalslaute.
 
* Die Sprache der Trommeln
Für Christoph Haas sprechen Trommeln eine Kulturen übergreifende Sprache, die das Innerste des Menschen erreicht. Der international bekannte Meisterperkussionist lädt die Zuhörer ein zu einer musikalischen Reise durch Kulturen und Zeiten.
 
* Drum Spirit
Aus dem Zauber des Augenblicks erschafft Christoph Haas ein spannendes Konzert-Erlebnis, das nicht nur Percussion-Fans fasziniert.
 
* Myriams Trommel
- Die Welt der Rahmentrommeln -
Ein Lese-Konzert
"...da nahm Myriam eine Trommel in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Trommeln im Reigen" (2.Mose 15).
Myriam und ihre Begleiterinnen spielten die Rahmentrommel "Toph" (arabisch "Daf"). Sie bewegten sich damit in einer langen Tradition, die von Ägypten bis zum Industal, von Zypern bis Griechenland und Rom reichte. Die Rahmentrommel gehört zu den ältesten Musikinstrumenten. Die Rituale der frühen Religionen entstanden im Pulsschlag der Rahmentrommel. In prähistorischen Zeiten halfen ihre Rhythmen den Frauen und Männern, die wir als Seher oder Schamanen bezeichnen, jenen Zustand zu erlangen, der für Heilung und Weissagung notwendig war. Der Trommelschlag verband das Individuum mit den Rhythmen der Gemeinschaft, der Natur und des Kosmos.
"Myriams Trommel" - ein Lesekonzert mit Musik für Rahmentrommeln aus dem Vorderen Orient, aus Nordafrika, Asien, Europa und Lateinamerika, verwoben mit Psalmen und Texten aus den Büchern Judith, Samuel und Jesaja, aus der Tradition der islamischen Mystik und aus den alten Kulturen Europas, Asiens und Amerikas.
 
* Diapason
"Alles hast du geordnet nach Maß, Zahl und Gewicht", heißt es im Buch der Weisheit Salomos. Für Pythagoras eröffneten Zahlen den Zugang zum Verständnis zur Welt. Aufbauend auf seinen Studien in Ägypten, die ihm Zugang zu altem orientalischem Wissen vermittelten, erforschte er mit Hilfe eines Saiteninstruments (dem "monos-chordos") die grundlegende Zusammengehörigkeit von Algebra, Geometrie und Tonkunst.
Das besondere Interesse des Komponisten Christoph Haas gilt den Beziehungen zwischen Raum und Klang, Zahl und Gestalt. Seine Kompositionen zeichnen sich
aus durch vielschichtige Polyrhythmik in oft ungeraden Metren und differenzierten Umgang mit Klangfarben und Obertönen.
 
 
 

Rezensionen

"Auf größtes Interesse beim Publikum stieß die Solo-Performance des Stuttgarter Percussionisten Christoph Haas. Eine faszinierende Tour de Force der Trommeln, Rhythmen, Stile - und von verblüffender Virtuosität.
Haas' Solo-Percussion-Performance im restlos gefüllten Gewölbekeller der Herrenberger Volkshochschule war eine faszinierende Reise in das Reich unterschiedlicher Percussion-Instrumente aus verschiedenen Kulturen der Erde. Haas bereiste selbst Länder in Westafrika, Südindien und Lateinamerika und studierte dort bei einheimischen Musikern die Technik des Trommelns. Dabei konzentrierte er sich vor allem auf das Spiel mit Rahmentrommeln unterschiedlicher Größe, die er in klassischer, aber auch moderner Spielweise präsentierte. Immer wieder war es dabei die Virtuosität, mit der Haas seine Zuhörer verblüffte, das außerordentlich differenzierte Spiel, das dabei äußerst sicher und geradezu schlafwandlerisch locker wirkte. Die verschiedenen Trommeln verwandeln sich unter seinen Händen in Instrumente von ungeahntem Ausdrucksreichtum. Verblüffend auch, was Haas mit so einfachen Instrumenten wie Rasseln zu Wege bringt - auch diese Percussion-Instrumente beginnen in seinen Händen zu sprechen; das Spiel mit zwei Rasseln baut sich zu einem komplexen Rhythmus auf, dessen Abfolge sich immer mehr beschleunigt. So entsteht mit diesen einfachen Instrumenten einperfekt durchkomponiertes Stück."    
(Thomas Morawitzky)

 

"Rhythmus ist eine Art Weltformel. Eine allen Völkern gemeinsame Sprache. Christoph Haas belegt das. Er holt sich seine Anregungen aus dem arabisch-afrikanischen Raum, aus Indien und Südamerika. Improvisiert über diese Quellen. Tanzt dazu. Singt dazu. In einer Weise, als würde er die Trommel beatmen, so dass sie selbst zu singen beginnt. Sein Spiel ist klar und gefühlvoll. Es hat rituelle Kraft. Es ist reich im Einfachen. Hat ursprünglichen, vitalen Glanz. Kann sich unmerklich steigern. Bleibt dabei feingliedrig und erreicht so etwas wie eine poetische Trance. Es verzaubert und macht die Sinne wach. Es atmet Natur und und hat stimulierende Nebenwirkungen: denn auch die Erotik der Trommel kommt zu ihrem Recht - er ist der lächelnde und wissende Schamane, der manchmal die Trommel wie eine Maske vor dem Gesicht trägt, aus der die Ahnen der Welt zu uns sprechen. Den Rahmentrommeln gewinnt er großen Reichtum ab. Einmal durch seine rhythmische Virtuosität und Intensität, zum andern durch die verblüffende klangliche Fülle, die von feinen 'Punkten' bis zu obertonreichen 'Akkorden' reicht und die sich - wenn noch eine Schnarrsaite dazukommt - bis zur rauschenden Flächigkeit und Archaik eines Gongs erstreckt."   (Hansdieter Werner, Reutlinger Generalanzeiger)


Hörbeispiel:
berimbao, gong

 
"Einer der profiliertesten Percussionisten, ein Weltmusiker von Rang."    (Bernd Krause, Stuttgarter Zeitung)
 

"Christoph Haas, die personifizierte Verbindung der unterschiedlichsten Klänge und Musikkulturen, verwandelt mit Trommel, Musikbogen, Gong und Stimme Raum und Zeit, schafft sphärische Klänge von raumgreifender Tiefe, bezaubert sein Publikum mit musikalischen Wandlungsprozessen, die unmerklich ineinander übergehen."    (Leonberger Kreiszeitung)

"Klänge von zeitloser Gültigkeit: Christoph Haas, oder wie ein Percussionist der Ewigkeit nachlauscht. (...) Nicht zuletzt auch ein Zeremonienmeister der Stille. Dabei wirkt der Künstler schlicht durch seine Persönlichkeit: natürlich, unaufgesetzt, bar jeden Showgehabes. Die ansteckende Wirkung der Verinnerlichung, des Loslassens, der Konzentration ist zugleich alternative Antwort auf die erschlagenden Einflüsse modischer Hektik."      (Schorndorfer Zeitung)


Hörbeispiel framedrum:
Dodici

 

"Leise, sphärische Klänge faszinierten, lösten innere Stille aus - Sammlung und Hingabe an eine ferne Klangwelt."    (Murrhardter Zeitung)
 

"Christoph Haas greift nicht oberflächlich-modisch den exotischen Reiz der archaischen Instrumente auf, sondern erlauscht ihre tönende Seele. Bemerkenswert das Feingefühl und die handwerkliche Kompetenz, mit der Haas musiziert, nahtlos die Klangschattierungen verändert. Die eigentliche Attraktion dieser multikulturellen Reise geht aber von den entrückenden Obertönen dieser Musik aus. Der Raum ist erfüllt von einem Schwirren, Singen, feinsten Vibrationen. Die Obertöne sind allgegenwärtig, ob der Künstler nun fingerfertig Gong und Trommel behandelt oder dem Berimbao surrende Sounds entlockt. Beeindruckend auch ein Dialog zwischen einer geheimnisvoll tönenden Klangschale und adäquatem Obertongesang."   (Badische Zeitung)


Hörbeispiel Röhrenglocken:
cielo


Gevatter Tod
oder die Kunst des Lebens und die Kunst des Sterbens
- Grimms Märchen für Erwachsene -
Stephanie Haas liest, Christoph Haas musiziert

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Grimms Märchen scheuen vor nichts zurück – auch nicht vor dem Tod. Der kommt sogar als freundlicher Gevatter daher. „Denn“ so sagt er „wer mich zum Freunde hat, dem kann’s nicht fehlen.“ Diese Botschaft ist groß. "Märchen erzählen vom Leben so wie es ist. Wie sie es uns erzählen, das ist manchmal verstörend, befremdend, widerspenstig. Es sind keine einfachen Wahrheiten, die sie uns zumuten. Aber es gibt auch wunderbare Überraschungen" (Dr. Angelika Daiker). Stephanie Haas liest. Mit Muschelhorn, Rahmentrommel, Gong und Musikbogen gestaltet Christoph Haas dazu eine poetische Klangwelt von atemberaubender Intensität und leuchtender Schönheit.

Rückmeldungen von Besuchern: „Berührend und bewegend, wunderbar und traumhaft. Märchenhaft bezaubernd - und eine schöne Prise Humor bei der Zugabe!“ (Z.V.) "Es war sehr bewegend und es hat uns noch lange beschäftigt. Herzlichen Dank für den wunderschönen Abend!" (G.B.) "Man konnte aufs Neue in die Märchen hineinhorchen, ohne dass sich ein Erinnerungsklischee vordrängte. Wie wunderbar, die musikalischen Raumbilder vorab zu hören und anschließend mit der Erzählung zu betreten." (M.S.) "Die Musik ergänzte die Texte nicht nur, sondern hob sie in eine weitere Dimension. Ich fühlte mich ganz und gar mit eingebunden" (O.R.) "Ein besonderer Abend, der uns sehr angesprochen und berührt hat." (C.v.K.) "Die Sprache der Bruder Grimm an diesem Abend neu zu entdecken, das ist ein Ereignis. Wenn Stephanie Haas diese Texte liest, so genau, so voller Sprachwitz, so liebevoll, dann ist das Vergnügen doppelt." (M.J.) „Großartig, dieses Zusammenspiel von Texten und Tönen! Die ‚Sphärenmusik vom Paradies’ klingt noch in unseren Ohren. Noch lange haben wir über diesen Abend geredet und die Märchen zuhause auch noch einmal gelesen.“ (G.P.) „Tolle Mischung aus Nachdenklichkeit und Humor, Leichtigkeit und Schwere. Wie im richtigen Leben." (G.N.) "Die Brüder Grimm sind topaktuell." (A.R.)

 


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