|
„Die musikalische
Gestaltung der Zeit offenbart jene Magie, die sich kaum in Worte fassen
lässt.“
(Bert Noglik)
Gert Anklam entwickelte auf dem Baritonsaxophon einen ganz eigenen,
voluminösen und obertonreichen sound. Beeinflusst durch Studienaufenthalte
und Konzerte in Indien, Afrika und Amerika und die Zusammenarbeit mit
Künstlern aus anderen Kulturen, arbeitet er an intermedialen und
interkulturellen Konzepten, gibt Konzerte auf internationalen Bühnen und
komponiert für Hörfunk und Theater. |
|
„Wenn Gert Anklam
musiziert, dann scheint es nur so, als würde er Saxophon spielen.
Eigentlich spielt er den Raum, und sein Instrument ist das Medium, mit dem
er die Verbindung zu den räumlichen und zeitlichen Dimensionen
aufrechterhält. Zu den wichtigsten Gestaltungsmitteln gehört die
Zirkularatmung. Ausgehend vom Einfachen, einem einzigen Ton, entwickelt
sich diese Musik hin zu scheinbar mehrstimmigen extrem obertonreichen
Klanggeweben, die von einer tiefen, seelenvollen Inspiration erfüllt
sind.“ (Wolf Kampmann)
"Rhythmus ist eine Art Weltformel. Eine allen Völkern gemeinsame
Sprache. Christoph Haas belegt das. Er holt sich seine Anregungen aus dem
arabisch-afrikanischen Raum, aus Indien und Südamerika. Improvisiert über
diese Quellen. Tanzt dazu. Singt dazu. In einer Weise, als würde er die
Trommel beatmen, so daß sie selbst zu singen beginnt. Sein Spiel ist klar
und gefühlvoll. Es hat rituelle Kraft. Es ist reich im Einfachen. Hat
ursprünglichen, vitalen Glanz. Kann sich unmerklich steigern. Bleibt dabei
feingliedrig und erreicht so etwas wie eine poetische Trance. Es
verzaubert und macht die Sinne wach." (Hansdieter Werner) |